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August 2020


Lohnt es sich in Kryptowährungen zu investieren?

Wer auf der Suche nach einer Möglichkeit ist, um gewinnbringend Geld anzulegen, wird auf Aktien, Devisen und Edelmetalle stoßen. Seit geraumer Zeit gibt es mit Kryptowährungen jedoch eine sehr interessante Alternative, die aber in erster Linie nur risikoaffinen wie chancenorientierten Anlegern bzw. Tradern empfohlen werde kann. Denn der Kryptomarkt ist nicht ungefährlich - das Risiko sollte also keinesfalls unterschätzt werden.

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Was sind überhaupt Kryptowährungen?

Bei Kryptowährungen handelt es sich um digitale Zahlungsmittel. Kryptowährungen, die auch als digitale Währungen bezeichnet werden, sind unabhängig von Staat und Banken; zudem gibt es das Geld nicht in physischer Form, sondern ausschließlich online.

2009 kam mit dem Bitcoin die erste Kryptomarkt auf den Markt. Heute stehen rund 5.000 digitale Währungen zur Verfügung - jedoch ist nur ein Teil wirklich interessant. Denn geht es um die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, in Kryptowährungen zu investieren, so ist diese dahingehend zu präzisieren, dass man letztlich erfährt, in welche Kryptowährungen man investieren sollte.

Wieso man nicht am Bitcoin vorbeikommen wird

Beim Bitcoin handelt es sich mehr oder weniger um die Mutter aller Kryptowährungen, die im Jahr 2009 das Licht der Welt erblickt hat. Der Bitcoin ist zudem auch die bekannteste wie beliebteste Kryptowährung am Markt. Und der Bitcoin mag jene Kryptowährung mit der
interessantesten wie vielversprechendsten Prognose sein: Einige Experten sind überzeugt, dass der Bitcoin demnächst die 100.000 US Dollar-Grenze überspringen wird - zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: Mitte August 2020) liegt der Preis bei 11.800 US Dollar.

krypto2 (Andere)


Mitte 2016 befand sich der Bitcoin noch bei 500 US Dollar - Anfang 2017 folgte das erstmalige Überspringen der 1.000 US Dollar. Und 2017 gab es auch einen Höhenflug, der so noch nie stattgefunden hat: Innerhalb von zwölf Monaten stieg der Preis des Bitcoin auf über 19.000 US Dollar - doch als die Kryptowährung im Dezember 2017 an der 20.000 US Dollar-Marke kratzte, ging es sodann in Richtung 10.000 US Dollar. Im Jahr 2018 verlor der Bitcoin 80 Prozent seines Werts.

2019 folgte dann das langersehnte Comeback: Von Februar bis Juni stieg der Preis auf knapp 14.000 US Dollar - doch es folgte ein neuerlicher Absturz unter 7.000 US Dollar. Konnte sich der Bitcoin Anfang 2020 erholen und wieder über die 10.000 US Dollar-Grenze klettern, so sorgte das Coronavirus für den nächsten Schock - der Bitcoin lag auf einmal nur noch bei 5.000 US Dollar.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass man besonders vorsichtig sein muss, wenn man mit dem Bitcoin spekuliert - ganz egal, ob man über
Bitcoin Up arbeitet oder Coins über eine Börse erwirbt und sodann verwahrt und damit spekuliert, dass man die digitale Münze dann mit einem attraktiven Gewinn verkaufen kann.

Gibt es überhaupt Alternativen?

Neben dem Bitcoin gibt es noch zahlreiche Alternativen. Besonders interessant mag Ether sein - laut Marktkapitalisierung die „ewige Nummer 2“. Zu Beginn war Ether im Jahr 2015 die interne Währung des Ethereum-Systems. In erster Linie geht es hier um Smart Contracts - also smarte bzw. intelligente Verträge.

Des Weiteren mag Ether auch eine Alternative für all jene sein, die sich vom Bitcoin-Preis schrecken. Das Allzeithoch erreichte Ether Anfang 2018 - damals lag die Kryptowährung bei 1.400 US Dollar. Zum aktuellen Zeitpunkt befind sich Ether im Bereich der 400 US Dollar.

Im Zuge der Coronakrise stürzte die Kryptowährung von knapp 300 US Dollar in Richtung 100 US Dollar ab.

Risiko darf nicht unterschätzt werden

Zu beachten ist, dass es zwar interessant und vielversprechend sein mag, sein Geld in den Kryptomarkt zu stecken, doch die
Gefahren sind nicht zu unterschätzen. Vor allem dann, wenn man bislang keine Erfahrungen sammeln konnte, ist es mitunter nicht ungefährlich, sein Geld in Bitcoin und Co. zu stecken. Daher sollte man zu Beginn immer nur kleine Summen investieren - wobei letztlich immer nur Geld investiert werden sollte, das frei zur Verfügung steht, also nicht für die nächste Mietvorschreibung oder Kreditrate benötigt wird.

Denn auch wenn hier hohe Gewinne möglich sind, so ist das Risiko eines Verlusts ebenfalls ausgesprochen hoch.

P.L./ Abb.: Pixabay